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ein paar Worte über meinen Weg zum Coaching

Meine Entscheidung für die Selbstständigkeit liegt jetzt mehr als ein Jahr zurück! Ich arbeite Hauptberuflich mir Herz und Leidenschaft als Erzieherin. Allerdings gibt es bei dieser Arbeit einen Bereich, der mich immer extrem frustriert. Der Moment, wenn ich an meine Grenzen bei Elterngesprächen stoße, macht sehr viel mit mir! Ich möchte helfen und nicht zusehen müssen, wie sich Menschen im Kreis drehen und immer wieder den selben Denk- und Handlungsmustern unterliegen!

Ich hab schon immer Menschen in meinem Umfeld liebevoll Anstöße geben dürfen den nächsten Schritt in ihrem Leben zu machen. Als Erzieherin spüre ich auch oft, dass die Eltern unzufrieden sind mit ihrem Leben, ihrer Beziehung oder mit Ihrer Elternschaft und nicht weiter kommen, wie sehr sie sich auch bemühen. Manche sind überfordert mit sich, ihren Familien und ihrem Leben.

Einige emotionale Ausbrüche habe ich dadurch schon erlebt und konnte nur trösten ohne eine echte Hilfe zu sein. Ich würde so gern mehr Unterstützung anbieten. Vor allem dort, wo sich das Verhalten, Denken und Fühlen der Eltern negativ auf die Kinder auswirkt. Allerdings bleibt bei Elterngesprächen meist nicht genug Zeit. Außerdem muss ich meine Beziehung zum Kind als Erzieherin in den Vordergrund stellen, denn das ist der wichtigste Teil meines Auftrags im Kindergarten.

Die meisten von uns kommen spätestens dann an ihre Belastungsgrenzen und den Bereich, in dem ihre Zufriedenheit in Unzufriedenheit umschlägt, wenn sie sich auf andere Menschen einstellen müssen, vor allem auf die Persönlichkeit ihrer Kinder. Auch sich plötzlich ändernde Lebensbereiche können Menschen schwer zu schaffen machen.

So erging es mir auch als meine Tochter sich vom Baby zum Kleinkind wandelte und ihr Ego zum Vorschein kam. Damals hätte ich mir wirklich einen Menschen gewünscht, der mir hilft meine Stärken und Energien wieder zu finden. Ich wollte eine gute Mutter sein. Erziehungstips und Ratgeber haben mir nicht wirklich weitergeholfen.

Die Ausbildung zur Erziehen, die ich begann als meine Tochter zwei einhalb Jahre alt war, hat mich dann schon ein gutes Stück weitergebracht. Zum Glück lernte ich gleichzeitig auch viel über das Enneagramm und dadurch über meine Automatismen. Das half mir vor allem in stressigen Zeiten. Auch die Betrachtung meines Kindes mit dem Enneagramm hat mir und meinem Mann echt weitergeholfen, da wir uns so besser verstehen respektieren lernten. Die Idee war geboren mit dem Wissen, anderen Menschen, Eltern, Pädagogen und Kindern zu helfen.

Heute bin ich froh einige Ausbildungen gemacht zu haben, um zusätzliche Unterstützung für Menschen anbieten zu können, die ebenfalls vor großen Problemen stehen. Denn als Coach kann ich ganz andere Unterstützung anbieten als es im Alltag einer Erzieherin möglich ist. Von meiner Selbstständigkeit profitieren nämlich vor allem die Kinder, da eine Änderung in der Ausrichtung eines Elternteils wieder mehr Zufriedenheit, Leichtigkeit, Dankbarkeit und Freude in sein Leben Einzug hält und sich positiv auf alle Familienmitglieder auswirkt.

ein paar Worte zu meiner Haltung

  • gegenüber meinen Klienten

Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht der Mensch. Ich biete jedem, der zu mir kommt einen geschützten Raum, der von Respekt und Wertschätzung geprägt ist. Alles, was in meiner Arbeit besprochen und erlebt wird, bleibt vertrauensvoll verwahrt. Ich biete Dir soviel Sicherheit, wie Du benötigst, um Dich zu öffnen. Alles kann und nichts muss in unsere Arbeit einfließen. Ich achte und schätze die Grenzen, die Du ziehen möchtest. Auch ein „NEIN“ kann für unsere Arbeit sehr wertvoll sein.

Wenn ich mit dem Enneagramm arbeite, ist es für mich selbstverständlich, dass die Individualität eines jeden Menschen nicht auf einen Typ oder auf eine Nummer reduzierbar ist. Lediglich Deine Automatismen, die Verhaltens-, Denk- und Fühlmuster, denen Du immer wieder ausgeliefert bist, geben uns Hinweise auf deine typspezifische Art und Weise in der Welt zu sein.

Ich bin mir immer bewusst, dass das Enneagramm sehr machtvoll sein und dazu verleiten kann, es zu mißbrauchen. Deshalb werbe ich dafür, mit einer offenen Sicht auf die Vielfalt und Unterschiedlichkeit jedes einzelnen Menschen zu schauen ohne ihn einzutüten. Jedem sollte bewusst sein, dass es wissenschaftlich belegte Phänomene gibt, die davor warnen Menschen in Schubladen zu stecken. Ich behalte diesen Aspekt in meiner Arbeit immer im Auge und lasse mich in regelmäßigen Abständen diesbezüglich genau unter die Lupe nehmen.

nach dem möglichen eigenen Weg Ausschau halten…