Schlafen können

– kannst Du lernen –

Guter Schlaf ist wichtig für Entspannung und Erholung für Deinen Körper, Deinen Geist und Deine Seele. Denn im Schlaf werden Prozesse angesteuert, die zur Regeneration dienen. Außerdem werden Erlebnisse und Erfahrungen im Hirn und im Nervensystem verarbeitet. So kannst Du am nächsten Tag, im Idealfall, erholt und und mit neuen Kräften den Tag bewältigen.

So zumindest ist die Idealvorstellung, oft ein Wunsch, der nicht umsetzbar ist.

  • Weil es nicht geht!
  • Weil Dein Kopf einfach nicht abschalten kann.
  • Weil Dein Körper zeigt, wo er Schmerzen hat oder nicht zur Ruhe kommt.
  • Weil ich Emotionen vom Tag einholen, die Du noch nicht verarbeitet hast.
  • Weil Dich die Vergangenheit oder die Zukunft plagt.

So geht es vielen Menschen! Du bist damit nicht allein! Und guter Schlaf ist erlernbar!

Das sind die tröstenden Worte, die Du bestimmt schon oft gehört hast. Aber sie helfen Dir nicht weiter.

Deswegen möchte ich Dir hier ein paar wichtige Dinge mit auf den Weg geben. Das was ich hier zusammengetragen habe, sind erst einmal nur Tips, die Dich näher an Dein Ziel bringen können.

Wichtig ist mir hier zu schreiben, dass es manchmal trotz Befolgung aller guten Tips und Ratschläge trotzdem nicht funktioniert.

Das liegt natürlich zum Einen daran, wie konsequent Du die Tips umsetzen kannst. Es gibt aber auch viele andere Gründe, die Deinen Schlaf beeinflussen können.

Dazu zählen verschiedene körperliche und Psychische Krankheiten, die ich hier nicht alle aufzählen kann. Die Du aber unbedingt mit einem Arzt abklären solltest. Sei mutig und tu Deinen ungesunden Schlaf nicht als Lappalie ab. Schlaf ist essentiell wichtig für Dein ganzes Wesen.

Auch sogenannte Traumata, von denen Du möglicherweise nichts weißt, können Dir den Schlaf rauben. Vielleicht hast Du ein sogenanntes Entwicklungs- oder Bindungstrauma. Auch ein Schocktrauma, wie ein Unfall oder eine Vergewaltigung können Dir den Schlaf rauben. Mit einer guten körperbasierten Traumatherapie kannst Du auch bei Deinem Schlafproblem Unterstützung bekommen.

Aber sicherlich hast Du ein gutes Gespür dafür, ob Du professionelle Hilfe benötigst oder mit ein paar guten Tips Deinem erholsamen Schlaf schon ein gutes Stück näher kommen kannst.

Hör in Dich hinein! Dein Körper hat viele Antworten schon für Dich parat!

Bist Du bereit für ein paar Tips?

Für guten Schlaf ist es wichtig sich mit folgenden Dingen auseinanderzusetzen.

  • Ich habe einen Tag-Nacht-Rhythmus, der zu mir und meinen körperlichen Bedürfnissen passt.
  • Mein Magen hatte mindestens 3h vor dem Schlafengehen Zeit sich zu leeren.
  • Ich trinke ab nachmittags keine aufputschenden Getränke, wie Kaffee, teinhaltigen Tee oder andere derartige Getränke mehr.
  • Ich bewege meinen Körper regelmäßig an der frischen Luft.
  • Ich reguliere mein Stressempfinden aktiv mindestens einmal täglich.
  • Ich zelebriere ein Abendritual und beginne damit, wenn ich müde werde.
  • Ich sorge dafür, dass ich 1-2h vor dem Schlafen keiner Lichtstrahlung mehr ausgesetzt bin, die die Melaninproduktion hindert.

Sorge dafür, dass Du Dich in allen Punkten im Laufe der Zeit immer mehr annäherst! Ich weiß, dass Du als Mutter bei manchen Punkten oft Abstriche machen musst.

Vielleicht kannst Du mit Deinem Partner besprechen, dass er Dir an manchen Tagen Freiraum schafft für guten Schlaf. Oder Du bittest Deine Familie oder Freundin um Hilfe.

Es ist wichtig achtsam die eigenen Tageszyklen wahrzunehmen, um einen erholsamen Schlaf zu erlernen.

Noch ein bisschen Wissen, dass Dir durch die Nacht helfen kann.

Wusstest Du eigentlich, dass unser Schlaf aus vielen kürzeren Zyklen besteht, die sich aneinanderreihen?

Wir haben Tiefschlafphasen und Phasen in denen wir sehr leicht schlafen. Es ist ein ständiger Wechseln in der Nacht.

Wirst Du in einer Tiefschlafphase geweckt, ist es schwieriger für Dich in den Tag zu starten. Außerdem kann das wiederum dazu führen, dass Du in der nächsten Nacht schlechter schläfst. Dein Nervensystem ist jetzt wachsam. Je öfter Du aus dem Tiefschlaf gerissen wirst, desto anfälliger wird Dein Nervensystem.

Achte also beim morgendlichen geweckt werden darauf, dass Du eher in einer Leichtschlafphase geweckt wirst. Eine komplette Schlafphase dauert im Durchschnitt 1,5h. Deshalb ist es gesund 6h, 7,5h oder 9h Schlaf anzupeilen.

Ist Dein Nervensystem überlastet, können Dir Regulationsübungen fürs Nervensystem helfen. Ein paar Übungen dazu habe ich auf YouTube zusammengestellt. Die Übungen helfen Stress abzubauen, sodass Du überhaupt wieder in einen gesunden Stresszustand kommst. Wenn Du nämlich ständig über Deine Stressbelastungsgrenze gehst, kann Dein Nervensystem verlernt haben in den Ruhezustand zu kommen.

Auch der mentale Umgang mit bewussten Wachphasen ist wichtig. Wenn Du Dich selbst in diesen Phasen mit Fragen nach dem “WARUM?” und “WIE SOLL ICH BLOß WIEDER EINSCHLAFEN?” quälst, dann machst Du es Dir unnötig schwer wieder abzuschalten. Nimm es als natürliches Phänomen hin! Sag Dir, dass es normal ist nachts aufzuwachen. Mit dieser Einstellung kommst Du viel schneller wieder in den Schlaf.

Noch ein wichtiger Punkt: Nimm an was ist und sei nett zu Dir! Es geht gerade nicht besser! Wir sind rhythmische Wesen und so kann es auch sein, dass im Laufe der Zeit immer mal wieder Phasen vorkommen, die von einen weniger erholsamen Schlaf gekennzeichnet sind.

Stell Dir vor wie es ist, wenn Du wieder besser schläfst. Das hilft Dir beim Loslassen, der unliebsamen Emotionen und Gefühle, die entstehen, wenn Du an Deinen Schlaf denkst!

Ich wünsche Dir einen erholsamen Schlaf!

Deine Monique

PS: Wenn Dir Einschlafmeditationen helfen, dann schau doch mal im Bereich “Mitnehmsel” vorbei. Da habe ich eine Meditation für Kinder und eine Meditation für Erwachsene für Dich bereit gestellt, um Dich sanft in den Schlaf zu begleiten.

Schreib mir doch gerne, welche Erfahrungen Du bisher mit meinen Tips für erholsamen Schlaf machen konntest. Viel Erfolg!

Zum Kontaktformular